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“Depressiv im Alltag mit uns”

23.01.2010, 0:41 × Anderes × Stichworte:

Irgendwie hat es schon etwas um halb eins einen Blogeintrag zu beginnen. Im Bett liegend, ohne Kaffee-Tasse. Ein Laptop ist etwas, das gelegentlich praktisch ist. Vor allem, wenn die Größe passt. Meine teure Investition werde ich also nie bereuen.

Depressiv im Alltag mit uns“. Nein – ich bin mir nicht meiner verlorenen Persönlichkeitsanteile bewusst geworden. Ich gründe auch keine proDepri-Bewegung (analog zu proANA/MIA oder proCutty :roll: ). Diamu *Abkürzung* war der Name eines leider sehr kurzlebigen Blogs – oder Journals -, das ich mit etwa 14 oder 15 Jahren geführt habe. Es war eine kritische und irgendwie verstörte Reaktion auf einen für mich nicht nachvollziehbaren Streit zwischen Menschen in einem Forum. Das Forum wurde geschlossen und man lies sich gegenseitige Hassbotschaften zukommen, um zu zeigen: “Ich hasse dich immer noch”. Mein Journal hat die Höhepunkte aufgegriffen und abstrahiert kritisch reflektiert.

Es war komplett so etwas, wie ich es mir heute jederzeit wieder vorstellen könnte. Ein Megaphon zur Verlautbarung jedes Frusts. Kindisch und doch ernsthaft leidvoll veranlagt. Außerdem offen für alls, was nicht schon gesagt wurde – in meinem kleinen Universum. Ach gerne würde ich diese Plattform wieder finden. Ich hätte viele Dinge, über die ich schreiben könnte und jede Aufregung wäre verflogen – oder die Energie in andere Dinge gebündelt. Sarkasmus war dort übrigens vorherrschend. Sagt zwar schon der Titel, aber nicht alle verstehn das gleich.

Heute würde ich über trnd.com schreiben, ohne über trnd.com zu schreiben. Ich würde meine Selbstkritik und Zweifel einfließen lassen. Ebenso wie fantale Weltuntergangsgeschichten. Die Welt ist untergegangen, da der Mensch begann sich wichtig zu machen. Ich würde über Autotüren schreiben, ebenso, wie über das Genital-Lesen (analoge Richtun zu Hand-Lesen ..).

Logo war übrigens eine zerklatschte Gelse – auch Mücke genannt.

Signatur
Gedanken sind zum Denken da
Wenn uns etwas berührt
3528 - die Nummer des Frühlings.
Meine Toilettentür ist besonders! Kloportraits
Ich verkaufe meine Seele
Tiefflug
3 Kommentare auf ““Depressiv im Alltag mit uns””
  • Äwe says:

    Es gibt Tage an denen man erkennen kann, wie sehr sich der Mensch doch ins negative verändert. Unsere tolle Gesellschaft zwingt einen immer mehr zur Isolation. Nur so kann man sich vor Schädefolgen anderer schützen.

    Blödheit und Aggression können überfärben und sämtliche Hirnzellen absterben lassen.

  • Kerstin says:

    Ja, ich glaube auch, dass die Qualität und Aussage der Bilder abnimmt. Zumindest teilweise. Man kann aber auch irgendwie nicht jeden Tag ein durchdachtes, aussagekräftiges Foto posten.

    • Flügel says:

      Dieser Kommentar wurde als “Spam” eingestuft, da er sich nicht auf meinen Eintrag bezieht. Aus diesem Grund wurde die Homepage-Adresse entfernt. Antwort auf Kommentar meinerseits zum Thema “365 Bilder/Jahr”

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